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Allianz Umweltstiftung
 
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Natur und Technik einmal anders: Fast fünfzig Jahre lang konnten sich Pflanzen und Tiere auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes Tempelhof ungestört entfalten. Entstanden ist eine beeindruckende Symbiose aus Naturidylle und nostalgischer Technik, die man heute über ein behutsam entwickeltes Wegesystem selbst entdecken und erkunden kann.

Rangierbahnhof
Urwüchsige Überlebenskraft neben Technik auf dem Abstellgleis: Das Eisenbahngelände des ehemaligen Berliner Rangierbahnhofs Tempelhof, das in den fünfziger Jahren stillgelegt und fortan nicht betreten wurde, konnte sich ungestört zu einem zauberhaften Paradies entwickeln.
Artenvielfalt
Die Artenvielfalt ist beeindruckend: 366 Pflanzen-, 26 Brutvogel- und 100 Bienenarten wurden registriert. Neben seltenen und gefährdeten Arten ist eine neue Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften entstanden: Heimische Arten vom Stadtrand und verwilderte Kulturarten aus den angrenzenden Schrebergärten mischen sich mit fremdländischen Arten aus ganz Europa, die einst mit Bahntransporten eingeschleppt wurden.

Illustratives Bild
Natur und Technik
Der besondere Reiz liegt jedoch im Zusammenspiel von wild wuchernder grüner Üppigkeit und nostalgischer Technik. Viele Eisenbahnrelikte, wie der 50 Meter hohe Wasserturm, ein Stellwerk, ein Wasserkran, Bahntrassen, Lampen und Signale erinnern an die ehemalige Funktion des Südgeländes.
Berliner Bürger setzten sich lange Zeit für die Rettung dieses Geländes ein, das ökologisches Kleinod und Kulturdenkmal zugleich ist. Mit Hilfe der Allianz Umweltstiftung wurde das 18 Hektar große Gelände von 1998 bis 2000 behutsam erschlossen und zu einem Natur-Park entwickelt, der auch ein Projekt der EXPO 2000 war.
Natur und Kunst
Seit 2005 entsteht im Natur-Park Schöneberger Südgelände in Berlin ein zusätzlicher Anziehungspunkt: Auf einem 130 Meter langen und 22 Meter breiten ehemaligen Lagerplatz plant und errichtet die Künstlergruppe Odious eine moderne Interpretation eines "Giardino Segreto".
Hinter einer Betonmauer erwarten den Besucher stählerne Kuben und Skulpturen, von Stahlkanten eingefasste Rasenbeete, Bänke mit Steinkissen und viele weitere Überraschungen - ein bewusster Kontrast zu der urwüchsigen Natur des umgebenden Natur-Parks.
Projektpartner
  • Grün Berlin Park und Garten GmbH, Berlin (Bauherr)
  • Büro Ökocon, Berlin und Büro Planland, Berlin (Planung)
  • Künstlergruppe Odious, Berlin. (Kunstwerke).
Ort
12157 Berlin Tempelhof, S-Bahnstation Priesterweg.
Status
Abgeschlossen.
 
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Publikation zu diesem Projekt
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Allianz Routenplaner
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