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Allianz Umweltstiftung
 
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Auge in Auge mit Feldhamstern, Präriehunden und anderen Erd- und Höhlenbewohnern - das wird der unterirdische Zoo in Osnabrück möglich machen. Gestern wurde dazu der Grundstein gelegt. Die Allianz Umweltstiftung unterstützt das Projekt.

Illustratives Bild
Osnabrück/München, 29. Juni 2007
Aprilscherz
Schon am 1. April 1987 hatte der Osnabrücker Zoo seinen Besuchern eine neue Attraktion versprochen: Mit Hilfe einer neuen Erfindung könne man direkt in den Boden schauen und Maulwürfe beim Graben beobachten. Was damals ein Aprilscherz war, wird nun, nach etwas über zehn Jahren, Realität: Bis zum Frühjahr 2009 entsteht eine neuartige Erlebnisausstellung - der "Zoo unter der Erde".
Unter der Erde
In den labyrinthartigen Gängen wird man dann Präriehunde, Feldmäuse, Grau- und Nacktmulle, Wanderratten, Feldhamster und voraussichtlich sogar Maulwürfe beobachten können. Auch Insekten wie Erdhummeln und Maulwurfsgrillen sollen dort ihr neues Zuhause finden.
Das 450 Quadratmeter große Tunnelsystem wird den Osnabrücker Zoo mit dem benachbarten Naturkundemuseum verbinden. Dort ist mit der Dauerausstellung "unter.welten" das Thema Boden bereits ausgestellt. Die Anbindung soll wieder mehr Gäste in das Museum ziehen, das zuletzt mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen hatte, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann. Ziel sei es, eine "einmalige Erlebniswelt zu kreieren, die insbesondere die überregionale Anziehungskraft des Zoos stärken wird."
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Legten gemeinsam den Grundstein für den "Zoo unter der Erde" (v.l.n.r.): DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde, Vorstand der Allianz Umweltstiftung Dr. Lutz Spandau, Zoopräsident Reinhard Coppenrath, Oberbürgermeister Boris Pistorius und Zoo-Schatzmeister Reinhard Sliwka (Foto: DBU)
Lob vom Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Boris Pistorius lobte vor allem die "inhaltlich sinnvolle Verbindung zwischen Zoo und Museum". Dies gelte nicht nur für die fast 800.000 jährlichen Besucher der Einrichtungen, sondern auch für Tagungsgäste der Stadt, da zugleich Konferenzräume für bis zu 250 Personen entstünden.
Die Allianz Umweltstiftung fördert das insgesamt 1,2 Millionen teuere Projekt mit 175.000 Euro. Für Stiftungsvorstand Dr. Lutz Spandau ist insbesondere die Art der Informationsvermittlung wichtig. "Um andere überzeugen und begeistern zu können, ist zeitgemäßer Wissenstransport gefragt. Hier wird der Zoo unter der Erde neue Maßstäbe setzen."
Neben der Allianz Umweltstiftung unterstützen die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Niedersächsische Lottostiftung den unterirdischen Zoo. Ende 2008 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen und bis zur Saison 2009 alle Tiere eingezogen sein.
Quelle: Verändert nach: Neue Osnabrücker Zeitung online, Kristina Löpker
 
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